Ich arbeite mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in sensiblen Entwicklungsphasen. Mein Ziel ist es, einen klaren, verlässlichen Rahmen zu schaffen, in dem Veränderung möglich wird. Meine klinisch-psychologische Arbeit verstehe ich als strukturierten Prozess: präzise Einschätzung, transparente Zielklärung und methodisch fundierte Intervention. Dabei verbinde ich wissenschaftliche Fundierung mit einer ruhigen, wertschätzenden Haltung.
Ein besonderer Fokus meiner Arbeit liegt auf:
Meine Erfahrung im kinder- und jugendpsychiatrischen Kontext prägt dabei meine diagnostische Sensibilität und mein strukturiertes Vorgehen.
Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in herausfordernden Lebensphasen bildet den Schwerpunkt meiner klinisch-psychologischen Tätigkeit. Dabei verbinde ich fachliche Klarheit mit einem strukturierten und verlässlichen Rahmen, in dem Entwicklung möglich wird. Ich absolvierte das Diplomstudium der Psychologie an der Universität Wien mit Schwerpunkt Forschungsmethoden und Evaluation und war anschließend im Bereich Public Health und psychische Gesundheit auf gesundheitspolitischer Ebene tätig. Meine klinische Erfahrung umfasst sowohl den psychosomatischen Bereich – unter anderem in einer verhaltenstherapeutisch orientierten Klinik für multimodale Schmerztherapie in Deutschland – als auch den kinder- und jugendpsychiatrischen Kontext, der bis heute meinen fachlichen Schwerpunkt bildet. Seit 2018 bin ich im kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulatorium mit Tagesklinik des PSD Wien tätig. Dort liegt mein Schwerpunkt in der klinisch-psychologischen Behandlung im Einzel- und Gruppensetting sowie in der Beratung von Eltern und Bezugssystemen. Seit 2021 wirke ich zudem in der Ausbildungsstruktur klinisch-psychologischer Fachausbildungskandidat:innen mit.
Seit 2023 führe ich meine freie Praxis in Wien mit Schwerpunkt Jugend- und Erwachsenenalter.
Kontinuierliche fachliche Fortbildung & Spezialisierung ist für mich selbstverständlicher Bestandteil professioneller klinisch-psychologischer Arbeit. Sie dient der Vertiefung klinischer Einschätzung und der präzisen, störungsspezifischen Anwendung in der Behandlung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der störungsspezifischen Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen im Jugend- und jungem Erwachsenenalter. Dabei arbeite ich mit strukturierten, kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansätzen und Expositionsverfahren, die individuell angepasst und transparent vermittelt werden. Ziel ist nicht Symptomvermeidung, sondern nachhaltige Reduktion von angstbezogenem Vermeidungsverhalten und Zwängen im Alltag.
In der Begleitung von Jugendlichen im hochfunktionalen Autismus-Spektrum verbinde ich psychoedukative Elemente mit konkreter Alltagsstrukturierung und sozialer Kompetenzarbeit. Eltern werden – wenn sinnvoll – in den Prozess einbezogen, um Überforderung zu reduzieren und tragfähige Kommunikationsmuster zu entwickeln.
Jugendliche mit intensiven Emotionen oder instabilen Selbstwertmustern benötigen klare Struktur und Halt. Hier arbeite ich mit verhaltensorientierten und emotionsregulierenden Techniken, insbesondere im Übergang zwischen Persönlichkeitsentwicklung und beginnender Störungsausprägung.
Fortbildungen im Bereich ICD-11, OPD und differentialdiagnostischer Fragestellungen unterstützen meine präzise klinische Einschätzung. Auch wenn standardisierte Testdiagnostik bei Bedarf extern erfolgt, bildet die fundierte klinische Beurteilung die Grundlage jeder Behandlungsplanung.
Vertiefte Kenntnisse in der differenziellen Psychopharmakologie im Kinder- und Jugendbereich ermöglichen eine reflektierte Zusammenarbeit mit Fachärzt:innen und eine realistische Einschätzung medikamentöser Behandlungsoptionen.
Ergänzend arbeite ich mit systemischen und ressourcenorientierten Ansätzen sowie mit hypnotherapeutischen Elementen. Diese ermöglichen es, neue Perspektiven zu entwickeln, innere Prozesse besser zugänglich zu machen und individuelle Stärken gezielt in den Veränderungsprozess einzubeziehen.
Kreative Methoden können dabei helfen, auch komplexe oder schwer zugängliche Themen auf eine andere Weise erfahrbar zu machen.
Je nach Bedarf integriere ich entsprechende Interventionen – unter anderem auch Elemente des Therapeutischen Zauberns – insbesondere in der Arbeit mit Jugendlichen.
Eingetragene Klinische Psychologin (Berufsliste Österreich)
Mitglied im Berufsverband Österreichischer Psycholog:innen (BÖP)